Die Mathe-Challenges im April, Mai und im Advent 

Für die Zeit der eingeschränkten Schulbesuche und Kontaktbeschränkungen haben wir mit „Mathe im April“ ein digitales Lernangebot mit kreativen, lebensnahen Aufgaben entwickelt – als wertvolle Bereicherung für alle Schüler*innen, Familien und betreuenden Lehrkräfte. Nun geht die Mathe-Challenge mit „Mathe im Mai“ in die 2. Runde!

„Mathe im Mai“ ist eine weitere Sonderedition von dem bekannten Online-Adventskalender „Mathe im Advent“ und wurde eigens für die Initiative „Wir bleiben schlau! Die Allianz für MINT-Bildung zu Hausekonzipiert. Sie wurde im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) umgesetzt. 

Ab dem 4. Mai veröffentlichen wir an jedem Wochentag (Montag bis Freitag) eine Aufgabengeschichte aus der Wichtelwelt von „Mathe im Advent“ zum Spielen, Experimentieren und Entdecken:

Die Mathe-Challenge soll Spaß machen und dabei mathematische Fähigkeiten trainieren! Die 50 besten Klassen und 2 Einzelpreisträger können sich über Gewinne freuen. Die Teilnahme ist für alle kostenlos.

Unser Ziel 

Zu viele Schüler*innen haben Angst vor der Mathematik und wenig Spaß am konventionellen Unterricht. Viele von ihnen verlieren beim Übergang in die Mittelstufe die Lust und den Anschluss an das Schulfach.

„Jedes 10. Kind fürchtet sich vor Mathe.
Unter 11-13-jährigen Mädchen gaben 33% an,
beim Gedanken an Mathe Angst zu verspüren!“
Repräsentative Umfrage der Stiftung Rechnen
Nov. 2016

Zudem lernen Schüler*innen noch häufig Schubladendenken und Abarbeiten von Routinen. Muster erkennen, logisches Denken und kreatives Problemlösen bleiben dabei auf der Strecke.

Die Mathe-Challenge „Mathe im Mai“ bietet Kindern und Jugendlichen aller Leistungsniveaus einen spielerischen Zugang zur Mathematik. Mit einem ausgefeilten didaktischen Konzept zeigen wir Schüler*innen ab der 2. bis zur 10. Klasse viele verschiedene Facetten der Mathematik.

Dabei erfahren sie Erstaunliches:

Mathe kann tatsächlich Spaß machen!
Mathe wird sinnvoll im Leben verwendet!
Ich kann wichtige mathematische Probleme lösen!

So möchten wir bereits im Grundschulalter Spaß und Selbstbewusstsein in der Mathematik fördern und diese über die kritischen Jahre der Pubertät erhalten.

Was ist „Mathe im Mai“? 

„Mathe im Mai“ ist eine digitale Mathe-Challenge für Schüler*innen der 4. bis 9. Klasse. Es gibt es zwei Niveaustufen für die Jahrgänge 4-6 und 7-9. Vom 4. bis zum 20. Mai kann auf www.mathe-im-mai.de von Montag bis Freitag online eine Aufgabe gelöst werden. Jede Aufgabe ist eine liebevoll gestaltete Geschichte rund um die beliebten Mathe-Wichtel am Nordpol.

„Mathe im Mai“ orientiert sich am Schülerwettbewerb „Mathe im Advent“, an dem jedes Jahr weit mehr als 130.000 Schüler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und über 5.000 Lehrer*innen mit ihren Klassen teilnehmen. Die Aufgaben stammen überwiegend aus dem „Mathe im Advent“-Aufgabenarchiv und wurden für die Frühlingszeit überarbeitet. Seit 2008 gibt es „Mathe im Advent“. Mit seinem besonderen didaktischen Konzept wurden bereits über 500 Aufgaben entwickelt.

Bei „Mathe im Advent“ wird vom 1. bis zum 24. Dezember täglich eine Mathematikaufgabe angeboten. Die Aufgaben sind keine typischen Schulaufgaben. Mit ihnen können die Kinder und Jugendlichen kreatives Problemlösen üben und gleichzeitig entdecken, dass die Mathematik mehr als Rechnen ist und wirklich sinnvoll im Leben gebraucht wird. Das macht auch vielen Kindern Spaß, die mit der Mathematik eher auf Kriegsfuß stehen. Jedes Jahr sind über 50% aller Mitspieler*innen weiblich.

Die Mathe-Adventskalender stehen unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek MdB.

Die Einzel- und die Klassenchallenge

Bei „Mathe im Mai“ können die Schüler*innen allein in der sogenannten „Einzel-Challenge“ aber auch digital verbunden mit den Klassenkameraden in der „Klassenchallenge“ teilnehmen. Die virtuellen Klassen werden von der Lehrkraft in einem Lehrer-Account angelegt. Wer bereits bei „Mathe im April“ oder „Mathe im Advent“ mitgemacht hat und Klassen mit Schüler*innen angelegt hat, kann diese in „Mathe im Mai“ einfach weiter verwenden.

Schüler*innen ab Klasse 2 können sich als „Frühstarter“ ausprobieren, Schüler*innen der 10. Klasse dürfen als „Spätstarter“ mitspielen. Alle älteren Interessierten können zum Spaß mit einem „Spaßaccount“ mitknobeln. Die Zugangsdaten von ehemaligen „Mathe im Advent“-Teilnehmenden können auch bei „Mathe im Mai“ verwendet werden.

In der digitalen „Klassen-Challenge“ können die Schüler*innen auch in den Wochen mit beschränkten Schulbesuchen gemeinsam Mathematik machen. Wenn sich die Schüler*innen nicht sehen können, kommunizieren sie mobil miteinander: Sie können sich über die Aufgabenstellung austauschen und Lösungsmöglichkeiten über WhatsApp-Gruppen, Videokonferenzen o.ä. diskutieren. Sie lernen dabei digitale Kommunikationstools zu nutzen und aus eigenem Antrieb präzise und folgerichtig zu argumentieren. So rückt die Mathematik auch in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen ins Zentrum des Klassenlebens.

Für die 50 erfolgreichsten Klassen gibt es von der BMBF-Initiative #MINTmagie einen Klassensatz MINT-Malbücher und weitere Geschenke. Das Lernportal bettermarks stiftet 10 Jahresabos. Zudem gibt es 10 digitale Ausgaben des Buchs „Die Mathe-Wichtel“ zu gewinnen.

In der Einzel-Challenge können zwei Schüler*innen ein Apple iPad Air gewinnen, gestiftet von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Für jede*n Teilnehmende*n gibt es zudem ab dem 22. Mai im persönlichen Account eine individuelle Urkunde. Alle Lehrer*innen können in ihrem Account für ihre Klassen zusätzlich zu den Einzelurkunden ihrer Schüler*innen auch jeweils eine Klassenurkunde herunterladen. Wer gewonnen hat, wird am Montag, den 25. Mai, bekannt gegeben.

Die Geschichte hinter den Mathe-Challenges im Mai, im April und im Advent

„Mathe im Mai“ folgt auf „Mathe im April“. Es ein Angebot der Mathe im Leben gemeinnützige GmbH, das in der Corona-Krise zur Zeit der Schulschließungen kurzentschlossen entwickelt und umgesetzt wurde. Sein Vorbild „Mathe im Advent“ wird seit 2016 von der Mathe im Leben gGmbH in Kooperation mit der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) ausgerichtet.

Ohne zahlreiche Unterstützer wie der Gisela und Erwin Sick Stiftung, der Klaus Tschira Stiftung, Berliner helfen e.V. – eine Initiative der Berliner Morgenpost, Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutsche Telekom Stiftung sowie den Kooperationspartnern wäre das Projekt in seiner jetzigen Form nicht möglich. Der Schülerwettbewerb „Mathe im Advent“ ist 2008 im Wissenschaftsjahr der Mathematik von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und dessen damaligen Präsidenten Professor Günter M. Ziegler (jetzt: Präsident der Freien Universität Berlin) aus der Taufe gehoben worden. Vorbild war der Mathe-Adventskalender für die Oberstufen-Schüler*innen vom Forschungszentrum MATHEON (jetzt: MATH+), den es seit 2003 gibt.

Die Idee hinter „Mathe im Advent“: Auch jüngeren Schüler*innen, Schulklassen und Schulen sowie interessierten Erwachsenen einen neuen, spielerischen Zugang zur Mathematik und ihren angrenzenden Disziplinen zu ermöglichen. Damit unterscheidet sich „Mathe im Advent“ deutlich von der ‚klassischen‘, in der Schule vermittelten Mathematik. Vielseitigkeit & Abwechslung sowie die Freude am „Mathemachen“, Entdecken und logischem Denken stehen im Vordergrund. „Mathe im Advent“ und damit auch „Mathe im Mai“ bieten neue Einsichten, nicht nur für Mathefans.

Jetzt hat das „Mathe im Advent“-Team in der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Mathe-Challenge „Mathe im Mai“ geschaffen. Sie wurde eigens für die Initiative „Wir bleiben schlau! – Die Allianz für MINT-Bildung zu Hause“ konzipiert.

Wer steht hinter den Mathe-Challenges im Mai, im April und im Advent?

Geschäftsführung und Projektleitung

Stephanie Schiemann – gesellschaftende Geschäftsführerin
Robert Wöstenfeld – gesellschaftender Geschäftsführer

Jahresübergreifende Betreuung des Projektes

Marco Träger – Leitung der Softwareentwicklung
Elisa Derlig – Aufgabenentwicklung
Alena Dudarenok – Assistenz Softwareentwicklung
Michael Gralmann – Aufgaben-Illustration
Marina Kast – Assistenz und Support
Julia Klose – Assistenz Webseiten- und Aufgabenentwicklung
Detlef Müller – Aufgabencheck und Support-Leitung
Nina Paustian – Aufgabenentwicklung
Max Pohlenz (motomax) – Design
Laura Richter – Assistenz Aufgabenentwicklung
Michael Vonderbank – Aufgabencheck und Support-Leitung

Diese Menschen haben „Mathe im Advent” begleitet:

Stefan Auerbach – Softwareentwicklung
Amélie Baasner – Öffentlichkeitsarbeit
Jonas Braun – Softwareentwicklung
Milena Damrau – Didaktische Leitung
Diana Dörner – Planung Support
Monika Mai – Preise und Logistik
Leif Naundorf – Softwareentwicklung
Amira Schoemann – Koordination Support
Dr. Martin Skrodzki – Operative Geschäftsleitung
Louisa Standring – Assistenz der Projektleitung

Praktikum

Wenn du uns als Praktikant*in oder bei der Aufgabenentwicklung, im Projektmanagement oder im E-Mail-Support unterstützen möchtest, freuen wir uns sehr. Unter Praktikum bei Mathe im Leben kannst du uns kontaktieren und findest Berichte von ehemaligen Praktikant*innen.

Informationen für Dozent*innen

Falls Sie ein Seminar zum Thema Aufgaben planen, kontaktieren Sie uns gerne! Wir stehen mit Rat, Tat und Konzept zur Seite. Die wichtigsten Informationen finden Sie in unserer Broschüre zur Aufgabenkultur.

Auszeichnungen

Das Projekt „Mathe im Advent“ hat seit seiner Entstehung mehrere Auszeichnungen erhalten. Unter anderem wurde es zum Projekt des Monats der Initiative „Komm, mach MINT“ und vom Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zur Hochschulperle des Monats gewählt. Mehrmals wurden Teilnehmer*innen oder Mitarbeiter*innen von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung als Mathemacher*in des Monats ausgezeichnet. Vier Mal wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Wissenschaftsjahre gefördert.

Material

Unsere Drucksachen und Logos finden Sie auf der Seite Material.
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Förderer